Am Freitag, 09. Oktober 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr stellt die Initiative karlsruhe.digital das Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität im Medientheater des ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe – vor. Der Eintritt ist frei.
Die Marktmacht großer Digitalkonzerne hat eine unübersehbar hohe Bedeutung erlangt. Diese Unternehmen dominieren nicht nur ihre jeweiligen Branchen, sondern haben auch tiefgreifenden Einfluss auf unsere täglichen Lebensgewohnheiten und Entscheidungsprozesse. Ein zentrales Element ihrer Macht liegt häufig im Sammeln und Analysieren von Daten. Durch die Auswertung riesiger Datenmengen, die wir ihnen leider nur zu oft leichtfertig überlassen, können diese Unternehmen nicht nur ihr eigenes Geschäft optimieren, sondern auch detaillierte Einblicke in das Verhalten und die Vorlieben von Konsumenten gewinnen. Dies wirft gleich mehrere Fragen auf:
In welchem Maße nutzen Dritte – von Regierungen, staatlichen Institutionen und anderen Staaten bis hin zu politischen Parteien und Organisationen – diese gesammelten Daten, um von der Marktmacht der Großunternehmen zu profitieren? Und vor allem …
Was passiert, wenn diese Systeme plötzlich ausfallen? Wenn der Zugang gesperrt wird oder Dienste nicht mehr verfügbar sind?
Digitale Souveränität betrifft jede Person, die am digitalen Leben teilnimmt. Die Veranstaltung des ZKM will zeigen, was Digitale Souveränität bedeutet, warum sie uns alle betrifft und welche konkreten Möglichkeiten und Alternativen aus Karlsruhe bereits heute zur Verfügung stehen.
Freitag, 09.10.26, 15:00 – 17:00 Uhr – Eintritt frei
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Lorenzstraße 19, Medientheater